Die Sache mit den Medien

Medien, diese neumodischen Dinger: man hat’s mit ihnen nicht leicht. Das war damals beim Gutenberg mit seinem Hipster-Buchdruck so, das war vor 30 Jahren mit dem Fernsehen so, mit welchem wir uns zu Tode amüsierten und es ist auch heute noch so. Mittlerweile hat sich einfach so das Internet ausgebreitet und es scheint, als ob niemand vorher die Eltern um Erlaubnis gefragt hat.

Das erzeugt bei einigen von uns Stirnrunzeln. Und das, obwohl die Spreeblicker vor einer Weile mit ihrem Netzgemüse aufgeklärt haben. Aber die Erinnerung daran ist bei manchen sicher schon ins Archiv gerutscht. Es ist verständlich. Das Buch ist schließlich schon über zwei Jahre alt. Viel ist seitdem durch die Kanäle gerauscht. Ständig kommt Neues rein. Manchmal geht auch was raus. Man beachte zum Beispiel die wieder ganz neu geführte Debatte zu Kinderbildern im Netz.

Das Ding mit den Medien, es ist wirklich nicht leicht. Es ist sogar hochkompliziert. Viele Theorien geistern herum. Regeln schaffen manche, auf Technologie setzen andere. Man kümmert sich auf jeden Fall.

Und dann kommt Frau Novemberregen und sagt das hier:

Ich reglementiere die Mediennutzung meiner Tochter überhaupt nicht.

Sachen gibt’s. Also wirklich. (Ich empfehle die Lektüre jedoch sehr.)