Sonntagslinks

Was fuer eine Woche. Roger Willemsen ist gestorben. Das ist in der Tat ein Verlust. Ob er wie im Video oben unsere Spontanreaktionen zu medial ordentlich inszenierten Dramen kommentiert oder ob er ein Vorwort zu dem Buch von Raul Krauthausen schreibt, ohne dabei ins Kitschige abzudriften: Das machen ihm nicht viele nach. Sehr schöne Worte zu seinem Tod hat beispielsweise Sascha Lobo gefunden, wenn auch auf Facebook.

Wir machen vollkommen unpassend etwas hobbyphilosophisch weiter und stellen fest: Das Leben ist wie Tetris, man sollte es nicht wie Schach spielen. Das hat zwar einen platten amerikanischen Lebensklugscheißerstil, ist ansonsten aber trotzdem nett.

Wir hatten hier letzte Woche schon etwas Aufregerei wegen einer schleichend kommenden Bargeldabschafferei. Bei der FAZ gibt es noch etwas Hintergrundwissen dazu.

Irgendwie passend dazu gab es vor kurzem mit The Fresno Drop eine Folge des auch sonst sehr hörenswerten Podcasts 99% Invisible, in dem es um die Erfindung und Etablierung der Kreditkarten geht. Das dauert nicht lang, man kann es sich glatt anhören.

Helgoland ist bekanntermaßen immer einen Ausflug wert. Wir hatten das hier schon. Und passend zum neuen Fährboot gibt es in der HAZ etwas Hintergrundwissen zur Insel. Wie nett.

Weniger nett ist es, wenn praktische und vielen lieb gewordene Produkte eingestellt werden. Das aktuelle Opfer der in die Mode gekommenen Sun-Setterei: Picasa wird am 15. März eingestellt. Auf nichts ist mehr Verlass.

Verlass ist dafür auf ganz andere Sachen:

Was sie damit meint? Das hier zum Beispiel: Die ZEIT über Buchblogger und Booktuber. Ein albernes Spiel.

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