Sonntagslinks

Was meinte Marshall McLuhan eigentlich mit seinem The medium is the message? Der Film oben bringt es in zwei Minuten mal prägnant auf den Punkt. Wie praktisch.

Vom Medium zu den Medien ist es ein kurzer Weg. Eins der letzteren ist Musik. Und die ZEIT hat einen kleinen Text über Michiko Ogawa, welche nicht nur Jazz spielt, sondern auch Chefin von Technics ist. Und dieses Chefin gehört betont. So üblich ist das in Japan wohl noch nicht. Was bei der Leidenschaft, die im Text so durchklingt, durchaus verwunderlich ist.

Von einer Musikchefin zur Musiktheorie ist es ebenfalls nicht weit. Wie wäre es zum Beispiel Major– und Minor-Noten? Man werfe einen Blick. Passenderweise gibt’s auch einen kurzen Erklärfilm. Das ist ganz wundervoll. Und es vermittelt prächtiges Klugscheißerwissen für die nächste Stehparty.

Weniger Party machte jedoch dieser Mann: Christopher Knight. Er geht in einen Wald und kommt nach 27 Jahren wieder heraus. Kann man machen. Heldenhaftes Robinson Crusoe-Gehabe sieht trotzdem anders aus, ganz anders sogar. Dann vielleicht doch lieber Kaltgetränke am Stehtisch.

Wenn wir schon mal draußen sind: Wie ist das eigentlich mit den Füßen der Blaufußtöpel? Na? Gar nicht mal so extrem wirklich pur-blau, stellt sich heraus.

Und wir schließen die Runde heute auch draußen. Der Guardian bringt mal wieder ein sehr schönes Argument gegen die Pflicht zum Tragen von Fahrradhelmen: Es geht nämlich nicht um das Wettrüsten, es geht um einen zivilisierten Umgang miteinander. So schwer ist das doch eigentlich gar nicht, oder? Na dann.