Freiburg-Marathon. Oder: therapeutisches Laufen

In der kleinen wöchentlichen Linksammlung dieses Blogs – gemeinhin Sonntagslinks genannt – gab’s vor kurzem einen dezenten Hinweis auf den Freiburg-Marathon. Da Reden und Verlinken nur das eine sind, Laufen aber etwas anderes, habe ich angemeldet und war gestern mit dabei.

Das war gut so. Denn nach einer kompletten Marathonpause im letzten Jahr tat so eine längere Laufeinheit mal wieder ganz gut. Die Pause gab’s aus Gründen, wie es so schön heißt. Genau genommen war es irgendwas mit Knie. Es war selbst verschuldet: zu viel, zu hart, zu wenig clever trainiert. Zack, tat’s weh. Sehr sogar. Zusammen mit der Osteopathin meines Vertrauens habe ich mich zwischenzeitlich ein wenig darum gekümmert, dieses gemacht, jenes getan, anderes eher eine Weile sein gelassen und siehe da:

Über Zeiten reden wir hier ja eher nicht so. Ganz Findige können diese gern auf der Webseite des Laufveranstalters nachschlagen. Aber ich verrate mal soviel: Es lohnt sich nicht. Sie waren schon besser. Sie werden auch wieder besser. Wichtig war dieses Mal nur: Das Knie hat mitgespielt. Gezuckt hat höchstens eine Blase am kleinen Zeh, die ich mir kürzlich auf einer Tour mit nassen Füßen zugelegt habe. Aber irgendwas ist ja immer.

Was übrigens den Freiburg-Marathon angeht: Nachdem der bisherige Veranstalter wegen sinkender Teilnehmerzahlen aussteigt, stand die Veranstaltung wohl ein wenig auf der Kippe. Es scheint jedoch weiter zu gehen. Das ist sehr löblich, auch wenn dieser Partystimmungs- und Event-Charakter, zu dem es immer mehr tendiert, nun, nicht jedermanns Sache ist. Aber ein gesundes Maß an Ignoranz kann einem in solchen Momenten sehr helfen. Und es lohnt sich ja auch. Diese Stadt hier in den Südstaaten, sie ist schließlich recht sehenswert. Auch entlang der Strecke.

Und ich gucke jetzt mal, was dieses Jahr vielleicht noch so bringen könnte.